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Wien: Sechs Verletzte nach Kellerbrand in Wohnhausanlage in Kaisermühlen

WIEN, 22. BEZIRK: In einem Kellerabteil der weitläufigen fünf-geschossigen Wohnhausanlage in Kaisermühlen brach gegen 02.30 Uhr des 2. November 2017 ein Brand aus. Durch offen stehende Kellertüren breitete sich der Brandrauch rasch in drei Stiegenhäuser aus, bis hinein in einige Wohnungen.

Als die ersten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Wien eintrafen, war ein heller Feuerschein aus den Kellerfenstern zu sehen, dichter Rauch drang aus den Kellerschächten. Sofort wurde mit der Menschenrettung der betroffenen Bereiche begonnen und mit einer Löschleitung die Flammen bekämpft. Alarmstufe 2 wurde ausgerufen.

Der Fluchtweg über die Stiegenhäuser war den Wohnparteien wegen des Rauchs versperrt, einige Menschen riefen aus den Fenstern um Hilfe. Vier Personen wurden mit der Drehleiter aus ihren Wohnungen gerettet, Atemschutztrupps der Feuerwehr brachten weitere Personen mit Fluchtfiltermasken über die verrauchten Stiegenhäuser ins Freie. Gegen 3:15 Uhr war der Brand gelöscht.

Der Brandrauch wurde mit Hochleistungslüftern aus den Stiegenhäuser gedrückt. Die Berufsrettung Wien war mit einem K-Zug und mehreren Rettungswagen im Einsatz und brachte sechs Personen mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital. Drei unversehrt gebliebene Hunde eines Verletzten wurden in die Obhut der Tierrettung übergeben.
Die Berufsfeuerwehr Wien stand mit 67 Kräften und 15 Fahrzeugen bis 04.35 Uhr im Einsatz.

Berufsfeuerwehr Wien

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