D: Hochwasser nach Starkregen am 9. Juli 2021in Krauchenwies → mehrere Wehren im Einsatz
KRAUCHENWIES (DEUTSCHLAND): Um kurz vor fünf Uhr morgens wurde die Feuerwehr Krauchenwies am 9. Juli 2021 mit dem Alarmstichwort „Wasser im Keller mit Stromgefahr“ in das Wohngebiet Kohlernweg alarmiert. Nach Erkundung der Ersteintreffenden wurden weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung alarmiert.
Aufgrund der starken Regenfälle in Verbindung des Unwetters hatte es enorme Mengen von Staunässe auf den Wiesen im Bereich des neuen Industriegebiets „Kohlern“ gegeben. Dies führte auch zu Erhöhung des Wasserstandes des Andelsbach. Diese Wassermengen sorgten für über 10 Einsatzstellen die den Einsatz von Pumpmaßnahmen über den ganzen Freitag bedeuteten.

Insgesamt war die Gesamtwehr Krauchenwies mit den Löschbezirken aus Krauchenwies/Ablach, Bittelschieß/Hausen und Göggingen im Einsatz. Unterstützend waren Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Bad Saulgau, Pfullendorf, Gammertingen, Bingen Sigmaringendorf und Sigmaringen sowie Kräfte des Technischen Hilfswerk aus Riedlingen, Pfullendorf und Überlingen im Einsatz.

Mit der Drohne wurde eine überflutetet Fläche auf ca. 73000m² ausgemacht, die ca. 30cm überflutet war. Zeitweise wurden über unzählige Tauchpumpen 60cbm Wasser pro Minute (3600cbm/Stunde) als künstlicher Ablauf hergestellt, was dem Inhalt von rund 22 000 Badewannenfüllungen je Stunde entspricht.

Herr Bürgermeister Jochen Spieß war in Absprache mit dem Einsatzleiter Robin Damast und zeigte sich sehr zufrieden, dass die massiven Maßnahmen der über 90 Einsatzkräfte Erfolg zeigten und noch schlimmere Schäden verhindert werden konnten.
Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Dieter Müller lobte den schnellen und Erfolgversprechenden Einsatz. Kräfte des Bauhofs und der ENBW waren ebenfalls tätig.

Die Feuerwehr Krauchenwies mit den unterstützenden Kräften ist per 16.00 Uhr sicher noch mehrere Stunden im Einsatz.