Medien / Fotografen

Schweiz: Gefahrgut- und Rettungsgroßeinsatz im Hallenbad des Schulhauses Seefeld in Lachen → 13 Personen (12 Kinder) im Spital

LACHEN (SCHWEIZ): Am Dienstag, 15. Februar 2022, ist es im Hallenbad des Schulhaus Seefeld in Lachen aus bisher ungeklärten Gründen zu einem Ozonaustritt gekommen.

Der Chemie-Zwischenfall löste ein Großaufgebot von Rettungskräften aus. Insgesamt standen rund 200 Einsatzkräfte, vier Rettungshelikopter und 17 Rettungswagen im Einsatz.

Kurz vor 16 Uhr erhielt die Kantonspolizei Schwyz die Meldung, dass mehrere Kinder und Erwachsene im Hallenbad plötzlich Hustenreiz und Atembeschwerden verspürten. Insgesamt 60 Schülerinnen und Schüler der 3. und 6. Klasse sowie Erwachsene wurden umgehend aus dem Gebäude evakuiert. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte über 40 Personen medizinisch betreuen. 12 Schulkinder und ein Erwachsener wurden anschliessend mit Atembeschwerden von Rettungshelikopter und Ambulanzfahrzeugen hospitalisiert. Die übrigen betroffenen Schulkinder konnten symptomfrei nach Hause geschickt oder ihren Eltern übergeben werden.

Die Ursache des Ozonaustrittes im Hallenbad ist zurzeit unklar und wird durch die Kantonspolizei Schwyz abgeklärt.

Im Einsatz standen die Rettungsdienste vom Spital Lachen, Spital Einsiedeln, Seespital Horgen, Spital Männedorf, Spital Uster, Regio 144, vier Rettungshelikopter, die Grossraumambulanz Schutz & Rettung Zürich, mehrere Notärzte, Mitarbeitende der Berufsfeuerwehr SRZ, die Feuerwehren von Lachen und Altendorf, die Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon, Chemiefachverantwortliche des Kantons Schwyz, Santitäts-Ersteinsatz-Elemente (SEE) mehrerer Schwyzer Gemeinden, das Care Team des Kantons Schwyz, die Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz und die Kantonspolizei Schwyz.

Update mit 16. Februar 2022

Alle nach dem Ozon-Zwischenfall im Hallenbad des Seefeldschulhauses Lachen hospitalisierten Kinder konnten das Spital bis am Folgetag verlassen. Drei Kinder mussten dem Schulbetrieb fernbleiben, alle übrigen konnten wieder zur Schule gehen. Die Ermittlungen zur Ursache des Zwischenfalls sind noch nicht abgeschlossen und werden fortgesetzt. Das Hallenbad bleibt mindestens bis Ende dieser Woche gesperrt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert