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D: Haus bei Explosion in Bochum komplett eingestürzt → eine Tote (61)

BOCHUM (DEUTSCHLAND): Am Abend des 10. Januar 2023 kam es gegen 21:40 Uhr vermutlich in Folge einer Explosion zum vollständigen Einsturz eines Wohngebäudes in der Keilstraße in Bochum. Zahlreiche Anwohner meldeten den lauten Knall über den Notruf der Feuerwehr Bochum.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte trafen vor Ort zunächst auf eine verletzte Person, die sich selbständig aus dem eingestürzten Haus befreien konnte. Die Person wurde vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und in ein Bochumer Krankenhaus gebracht. In den Trümmern wird zur Stunde (02.40 Uhr) aber immer noch eine weitere Person vermisst. Eingesetzte Rettungshunde schlugen bei der Suche auch an mehreren Stellen an.

Die Instabilität der Trümmer erschwert aber weiterhin den sicheren Zugang für die Rettungskräfte erheblich. Zur Sicherung der Trümmer wurde auch das Technische Hilfswerk Ortsverband Bochum zur Einsatzstelle alarmiert. Die Rettungsarbeiten dauern weiter an.

Im Einsatzumfeld wurde an verschiedenen Stellen Gas nachgewiesen. Dies machte weitere Sicherungsmaßnahmen und die Räumung einzelner Nachbarhäuser notwendig. Das betroffenen Gebäude hingegen, verfügt nach Aussage der Stadtwerke nicht über einen eigenen Gasanschluss. Die Stadtwerke Bochum verschaffen sich aktuell an mehreren Stellen mit einem Bagger Zugang zur Gasleitung, um diese im Einsatzumfeld abzuschiebern.

Im Einsatz sind 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst, 20 Einsatzkräfte vom THW Bochum und 20 Einsatzkräfte von zwei Rettungshundestaffeln. Weiterhin sind die Stadtwerke Bochum, die Polizei Bochum und der Umweltservice Bochum am Einsatz beteiligt.

Update der Feuerwehr Bochum per 08.30 Uhr des 11. Jänner 2023

Gegen 03:30 Uhr konnte die vermisste Person unter den Trümmern lokalisiert werden. Leider war durch eine anwesende Notärztin nur noch der Tod der weiblichen Person festzustellen. Gegen 07:00 Uhr morgens war die Gasleitung vor Ort durch die Stadtwerke Bochum abgedichtet. Die Gaskonzentration an der Einsatzstelle hat sich bereits reduziert. Somit konnten weitere Maßnahmen begonnen werden.

Mittels eines Baggers des THW Bochum werden nun Trümmer des Hauses beseitigt, um einen Zugang zu der verschütteten Person zu bekommen und diese zu bergen. Derzeitig sind noch rund 50 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle. Der Einsatz wird noch einige Stunden andauern. Eine Ermittlungskommission der Polizei Bochum hat noch während der ersten Maßnahmen der Feuerwehr ihre Ermittlungen aufgenommen.

FEUERWEHRMAGAZIN BRENNPUNKT → brennpunkt.net

Meldung der Polizei

Am Dienstagabend, dem 10. Januar 2023, ist ein Wohnhaus in Bochum-Linden eingestürzt. Eine weibliche Person (61) konnte nur noch tot durch die Feuerwehr festgestellt werden, eine weitere Person (35, männlich) kam verletzt ins Krankenhaus.

Gegen 21.45 Uhr gingen zeitgleich mehrere Notrufe bei der Polizei und bei der Feuerwehr ein. Alle Anrufer berichteten über einen lauten Knall und ein eingestürztes Haus an der Keilstraße. Entsandte Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr bestätigten die Angaben über ein vollständig eingestürztes Wohnhaus.

Im Rahmen der sofort einsetzenden Rettungs- und Bergungsmaßnahmen unterstützten die polizeilichen Einsatzkräfte vorrangig bei den Sperrmaßnahmen. Für eine Ursachenforschung setzte die Polizei unter anderem einen Hubschrauber für Übersichtsaufnahmen sowie eine Ermittlungskommission ein.

Im Zuge von Messungen der Stadtwerke im Umfeld des eingestürzten Wohnhauses wurden angrenzende Wohnhäuser aufgrund erhöhter Gas-Messwerte durch die Feuerwehr geräumt.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurde in den Trümmern des eingestürzten Hauses eine weibliche Person tot gefunden. Deren Bergung steht noch bevor. Maßnahmen zur Identifizierung des Leichnams können erst im Anschluss erfolgen. Eine weitere männliche Person (35), die sich zur Einsturzzeit im Haus aufgehalten haben soll, wurde verletzt durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Hausexplosion auch im Landkreis Friesland

Auch der Landkreis Friesland war am 10. Jänner 2023 Schauplatz einer schweren Gasexplosion. Dort stürzte ebenso das gesamte Gebäude ein. Siehe D: Wohnhaus-Werkstatt nach Gas-Explosion in Altgödens (Sande) eingestürzt → Frau schwerverletzt befreit

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