D: Wohnungsbrand in Recklinghausen → zwei Hunde und drei Katzen betroffen – eine verletzte Person
RECKLINGHAUSEN (DEUTSCHLAND): Zu einem weiteren Wohnungsbrand kam es am 2. Januar 2024 im direkten Anschluss an einen vorangehenden Wohnungsbrand. Hierbei brannte eine Wohnung in Recklinghausen-Suderwich. Eine Person wurde verletzt. Zwei Hunde und drei Katzen wurden zeitweise im Brandobjekt vermisst.
Die Feuerwehr Recklinghausen wurde noch während der abschließenden Einsatzmaßnahmen an der Straße „Hillen“ (siehe weiter unten) um 11:45 Uhr zur Drosselstraße nach Recklinghausen-Suderwich alarmiert. Bei Eintreffen drang bereits massiv Brandrauch aus einer Wohnung im Erdgeschoss. Der Treppenraum war bereits vollständig verraucht. Vier Personen konnten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem Haus retten. Zwei Hunde und drei Katzen wurden den Einsatzkräften als im Brandhaus vermisst gemeldet.

Durch die Feuerwehrkräfte wurde umgehende eine Personen- und Tierrettung eingeleitet. Personen konnten nicht mehr aufgefunden werden, die zwei vermissten Hunde und eine Katze konnten in einer Wohnung im ersten Obergeschoss angetroffen werden und wurden gerettet. Zwei Katzen blieben auch bis zum Einsatzende verschwunden. Ein Bewohner des Hauses wurde leicht verletzt und im Anschluss an die notärztliche Behandlung vor Ort durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Aufgrund der Einsatzumstände wurde ebenfalls eine weitere Person durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. Zwei weitere Personen wurden untersucht, galten aber als unverletzt und konnten vor Ort verbleiben.
Der Brand in der Wohnung im Erdgeschoss wurde durch Atemschutztrupps mit Strahlrohren abgelöscht. Im Anschluss erfolgten Nachlösch- und Lüftungsmaßnahmen. Der Einsatz dauerte bis circa 14:00 Uhr an. Das Gebäude ist bis auf Weiteres vorerst nicht mehr bewohnbar. Der städtische Fachbereich Ordnung unterstützte die Bewohner bei der Suche nach einer vorübergehenden Unterkunft.

Im Einsatz befanden sich die Kräfte der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache, die Einsatzleitdienste sowie die ehrenamtlichen Löschzüge Suderwich, Süd, Ost, Speckhorn, Altstadt und Hochlar. Der Rettungsdienst war mit drei RTW und zwei Notärzten sowie dem Leitenden Notarzt des Kreises Recklinghausen in den Einsatz eingebunden. Zur Brandursache und Schadenshöhe kann die Feuerwehr keine Auskunft geben und verweist auf die polizeilichen Ermittlungen und Auskünfte in der Sache.
Vorangehender Brandeinsatz
Zu einem Wohnungsbrand kam es am 02. Januar 2024 in den Vormittagsstunden in Recklinghausen-Ost. Acht Personen wurden durch den Brand betroffen. Die Feuerwehr Recklinghausen wurde um 11:00 Uhr zur Straße „Hillen“ alarmiert. Bei Eintreffen stand eine Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in Brand. Der Treppenraum war ebenfalls bereits verraucht. Ein zufällig vorbeikommender, ehrenamtlicher Feuerwehrangehöriger hatte bereits mit der Erkundung und Erstversorgung eines Patienten begonnen. Acht Personen konnten sich vor dem Eintreffen der Feuerwehr selber aus dem Gebäude retten. Sie alle wurden notärztlich untersucht.
Zur Bewältigung der rettungsdienstlichen Lage löste der Einsatzleiter umgehend einen so gen. „Massenanfall von Verletzten – bis zu fünf Patienten“ (MANV 5) aus. Dies führte zur Alarmierung von Rettungsdiensteinheiten aus dem gesamten Umkreis. Zwei der acht Personen wurden durch den Notarzt als „leicht verletzt“ eingestuft und im Anschluss durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser transportiert. Sechs Personen konnten vor Ort verbleiben.

Die Löschmaßnahmen zeigten zügig Erfolg. Der Brand konnte abgelöscht werden. Allerdings gilt das Gebäude weiterhin vorerst als nicht bewohnbar. Im Einsatz befanden sich die Kräfte der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache, der Einsatzleitdienst sowie die ehrenamtlichen Einheiten Süd und Ost. Der Rettungsdienst war mit Rettungsdiensteinheiten aus Recklinghausen, Oer-Erkenschwick, Datteln, Herne, Herten und Castrop-Rauxel sowie Waltrop in den Einsatz eingebunden. Zur Brandursache und Höhe des Sachschadens kann die Feuerwehr keine Auskunft geben und verweist auf die polizeilichen Ermittlungen und Auskünfte in der Sache.